Gemeindeinfos

Cham

Kanton

Zug

Postleitzahl

6330

Höhe

418 m ü. M.

Einwohner (2021)

17’180

Frauen (2021)

8’496

Männer (2021)

8’685

Stimmberechtigte

10’482

Haushalte

7’597

Wasserhärte

24˚ (fH)

Gemeindeverwaltung

Mandelhof, Postfach
6330 Cham

Telefonnummer

041 723 88 88

Webseite

www.cham.ch

E-Mail

info@cham.ch


Öffnungszeiten

Montag 08.00–11.45 Uhr/13.30–18.00 Uhr
Di.–Fr.   08.00–11.45 Uhr/13.30–17.00 Uhr
vor Feiertagen jeweils bis 16.30 Uhr

Varia

Bibliothek

Dorfplatz 5, 6330 Cham
041 723 89 00

Freibad

Hirsgartenbad
6330 Cham
041 723 87 53

Strandbad Cham
6330 Cham
079 714 83 45

Hallenbad

Röhrliberg
Rigistrasse, 6330 Cham
041 723 89 50

Kirchgemeinden

Reformierte Kirche Cham
Sinserstrasse, 6330 Cham
079 341 71 30

Kath. Kirchgemeinde
Cham-Hünenberg
Geschäftsstelle
Bahnhofstrasse 3, 6330 Cham
041 530 08 97

Römisch-katholisches Pfarramt
Kirchbühl 10, 6330 Cham
041 780 38 38

Ludothek

Hünenberg
Einhornweg 2a, 6331 Hünenberg
041 780 58 55

Museum

Ziegelei-Museum Cham
Ziegelhütte, 6332 Hagendorn
041 741 36 24





Sammelstellen

Neudorf-Center Cham
Zugerstrasse 15–17
041 723 87 90

Ökihof Cham
Lorzenweidstrasse 2
6332 Hagendorn
041 723 87 90

Sportanlage

sports ZUGERLAND
Riedstrasse 1a, 6330 Cham
041 748 34 00

weitere Sportanlagen
finden Sie hier:
www.cham.ch/sport/3194






Veranstaltungsraum

Lorzensaal
Dorfplatz 3, 6330 Cham
041 723 89 89
www.lorzensaal.ch

Jugend- und Gemeinschafts-
zentrum Fuhrwerk

Lorzenweidstrasse 4
6332 Hagendorn
041 723 89 60

Gemeinwesenzentrum

Hünenbergerstrasse 3
6330 Cham
041 723 89 60

Werkhof

Sinserstrasse / Obermühlestrasse
6330 Cham
041 723 87 90

Geschichte

Die Herkunft des Ortsnamens
Der Ortsname Cham wird auf das keltische «kama» im Sinne von «Dorf» zurückgeführt, blieb über die römische Kolonisation erhalten und erfuhr in der späteren alemannischen Landname die Umwandlung in chama. Die Ur-Chamer-Aussprache «Chom» ist seit 1491 urkundlich belegt.

Der Bär im Gemeindewappen
Der oberste Verwalter eines Klosterhofes war der Richter oder der Meier. Das Chamer Wappen dürfte von einem Meiergeschlecht übernommen worden sein. Als Gemeindewappen erscheint der rote, schreitende Bär erstmals 1608 auf der gotischen Turmmonstranz der Kirche
St. Jakob.

Die Industrialisierung
Die beginnende Industrialisierung ab 1700 veränderte das Leben sowie das Dorfbild entscheidend. Der Ausfluss aus dem Zugersee, die Lorze, liess Cham zu einem Brückenkopf werden. Um 1800 besass Cham entlang der Lorze eine Reihe von Mühlen, Sägen und eine Hammerschmiede. Aus der kleinen Papiermühle in der Untermühle entstand durch die neue Produktionsmethode die Papierfabrik. Cham und die Region wurden im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts stark durch Milchsiederei und Nestlé geprägt. Den Familien Page verdankt Cham eine wirtschaftliche Blüte über mehrere Jahrzehnte.

Cham wächst und wird eine Stadt
Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts war Cham einerseits durch die Bauten in den historischen Kernen St. Andreas und Kirchbühl, anderseits von Wohn- und Gewerbebauten entlang der Verkehrswege geprägt. Die Lorze bildete eine natürliche Grenze zwischen dem «Kirchbühl» und dem östlich gelegenen «Städtli».Durch die Industrialisierung, aber auch durch die Nähe zu den Städten Zug, Luzern und Zürich verzeichnete Cham ein stetiges Wachstum der Bevölkerung. Waren es 1850 noch 1’321 Einwohner, so konnte 1986 der 10’000. Einwohner begrüsst werden. Die Chamer taten das mit einem dreitägigen Stadtfest.

2001 erhielt Cham das Label Energiestadt
Am 21. Juni 2001 wurde der Einwohnergemeinde Cham von der Kommission «Label Energiestadt» und vom Bundesamt für Energie für die «vorbildlichen Resultate in der kommunalen Energiepolitik» erstmals das Label Energiestadt zugesprochen.

Energiepolitischer GOLD-Status
Im November 2020 wurde Cham zum fünften Mal mit dem Energiestadt-Label GOLD ausgezeichnet. Diese Auszeichnung erhalten Gemeinden, welche sich kontinuierlich in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Klimaschutz engagieren. Erstmals hat Cham den Einzug in die Top Fünf der besten Schweizer Energiestädte geschafft.

Cham heute
Noch heute ist die industriell geprägte Geschichte spürbar und zeigt sich im Gestaltungswillen für neue Wohn- und Wirtschaftsstandorte in Cham. Mit seinen über 17’000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist Cham eigentlich schon lange eine Stadt und wächst dank bester Verkehrs-
erschliessung der Zentrumsfunktion in der Wirtschaftsregion ZUGWEST sowie einem attrak-
tiven Steuerfuss stetig weiter. Trotzdem prägen insbesondere Freiräume und Pärke die Gemeinde.

Orte der Ruhe und Kraft
Den Hirsgarten und Villettepark am See hat sich Cham bis heute bewahrt bzw. sogar ausgebaut und öffentlich zugänglich gemacht. Die Anerkennung für diese Weitsicht: die Verleihung des Wakkerpreises im Jahre 1991. Diese wunderschönen Parkanlagen bieten sich an für Spaziergänge, Feste, Begegnungen, um innezuhalten. Kein Wunder, dass auch viele Hochzeitspaare hier Fotos vom schönsten Tag ihres Lebens machen. Für viele ist Cham fürs Ja-Wort der schönste Ort. Auch weitere «grüne Lungen» von Cham wie z. B. der Lorzenweg oder der Städtlerwald bieten Raum für wunderbare Ausflüge. Ein besonderer Charme liegt zudem über dem Chamer «Hinterland»: Hübsche Weiler mit intakter Landwirtschaft und Wanderwegen bis hinunter in die Reusslandschaft prägen diesen Teil von Cham.

Vereinsleben, Unterhaltung und Brauchtum
Mitgeprägt wird Cham auch von über 100 engagierten Vereinen auf kultureller, sportlicher und sozialer Seite. Sogar kulinarisch wird das Dorfleben bereichert. Seit geraumer Zeit engagiert sich die IG Hirse für die Vermarktung von Hirseprodukten. Das gesunde Getreide hat Chamer Tradition und wird gemeinsam mit lokalen Anbietern zu Leckereien wie Hirse-Wurst, Hirse-Brot, Hirse-Glacé und Hirse-Bier verarbeitet.
Tradition ist aber auch bei zahlreichen Anlässen und wiederkehrenden Veranstaltungen spürbar, z.B. beim traditionellen Chomer Märt oder dem alle drei Jahre stattfindenden
Villette-Fäscht.
Mit den zusätzlichen Einrichtungen für Anlässe wie dem Lorzensaal und zahlreichen Sportanlagen ist Cham für seine Erholungsmöglichkeiten und zahlreichen Freizeitaktivitäten weit bekannt und beliebt. Dank einer starken Jugend- und Gemeinwesenarbeit, vielfältigen Angeboten für Familien, Jugendliche sowie Seniorinnen und Senioren fühlen sich hier alle Generationen wohl und zu Hause.


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