Annemarie Berlinger-Staub

Gemeindepräsidentin

Freiwilligenarbeit – gratis, aber nicht umsonst

Es ist ein schweizerisches Erfolgsmodell. Die Freiwilligenarbeit, die in Köniz und Klosters, in Steckborn und
Sonceboz tagtäglich geleistet wird. Die Freiwilligen helfen im privaten Umfeld mit, arbeiten gratis für den Verein oder engagieren sich für soziale Projekte. Sie geben ihr Wissen weiter, gehen tatkräftig zur Hand und schenken Zeit. Die Zahl der Stunden, die sie pro Jahr für ihre ehrenamtliche Tätigkeit aufwenden, wird auf über 700 Millionen geschätzt. Eine unglaubliche Zahl.

Gemäss Bundesamt für Statistik betätigen sich 80 Prozent der Freiwilligen «aus Spass», 74 betrachten ihr
Engagement als gute Möglichkeit, zusammen mit anderen Menschen etwas bewegen zu können, 69 möchten anderen helfen und 61 Prozent nennen das Zusammenkommen mit Menschen als wichtige Motivation. Was auch immer der Antrieb im Einzelfall sein mag, wir alle profitieren vom Engagement der Freiwilligen. Sei es, weil der Trainer im Fussballclub unserem Junior nicht nur erfolgreiches Dribbling beibringt, sondern ihn auch motiviert und wenn nötig tröstet. Sei es, weil die rüstige Jungrentnerin anderen Seniorinnen und Senioren im Computerkurs digital auf die Sprünge hilft oder weil die ehemalige Buchhändlerin das Büchersortiment im Brocki liebevoll betreut. Damit ist das Spektrum der Freiwilligenarbeit bei weitem noch nicht ausgeschöpft. Es reicht von der Nachhilfe für schwächere Schülerinnen und Schüler über die Begleitung von minderjährigen Asylsuchenden bis zum Einsatz in der Natur bei der Pflege eines Naturschutzgebiets oder im Kampf gegen Neophyten.

Die Freiwilligen helfen mit, dass unser Gemeinwesen funktioniert, und sie leisten einen wesentlichen Beitrag, dass unsere Gemeinde so ist, wie wir sie schätzen und sie uns gefällt. Dafür sei allen ehrenamtlich Engagierten herzlich gedankt.

Annemarie Berlinger-Staub
Gemeindepräsidentin von Köniz

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